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Durch Vertrauen getragen
Foto: iStock.com/CreativeNature_nl

Vertrauen
Durch Vertrauen getragen

ab 70 die Welt erkunden

Hans Hierzer
Pensionierter Bauer

Es ist ungewöhnlich, dass man sich mit 70 Jahren dazu entscheidet, die Welt zu bereisen. Und das nicht auf Luxusdampfern, sondern zu Fuß, mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vertrauen auf Gott spielte dabei die wichtigste Rolle!

Wie es dazu kam
Meine Frau Martina ist leider mit 61 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Nach mehreren Operationen riet der leitende Arzt zu dringender Erholung möglichst weit weg vom Hof. Zeitgleich erhielten wir von Freunden eine Einladung, sie in Australien zu besuchen. Eine schöne Wohnung warte auf uns, und wir könnten so lange bleiben, wie wir möchten. Der Arzt war von dieser Möglichkeit begeistert und meinte: Je weiter weg, umso besser!

Australien
Im Frühjahr 1999 flogen wir dann von Wien nach London. In London war ein Bustransfer zu einem anderen Flughafen geplant. Diesen Transfer hätten wir in einer halben Stunde schaffen müssen, was uns leider durch unsere schlechten Englischkenntnisse nicht gelang. Großzügigerweise erhielten wir einen Gutschein für das Hilton-Hotel, inklusive Verpflegung. Und genau nach 24 Stunden ging die Reise weiter nach Australien. Der lange 21-Stunden-Flug war für uns beide eine Premiere. Er führte über das Himalaja-Gebirge mit Zwischenlandung in Singapur.
Unser Gastgeber holte uns am Flughafen von Brisbane ab. Dann ging es gut 100 km landeinwärts zu unserer «Busch»-Wohnung. Schon am ersten Abend zählten wir über 30 Kängurus. Obschon hier Winter war, hatten wir es angenehm warm. Wir bebauten hinterm Haus gleich einen Gemüsegarten und innert kurzer Zeit begann alles wunderbar zu wachsen – wie bei uns im Sommer. Schon bald konnten wir die ersten «Früchte» daraus genießen.

Nach und nach erholte sich Martina. Aber während der ersten drei Monate litt sie schrecklich an Heimweh. Denn wir hatten ja mit unseren Kindern und vier Enkelkindern, von zwei bis zehn Jahren, in einem Haus zusammengelebt. Und als Oma war sie sozusagen der Mittelpunkt des Hauses und der Familie. In der zweiten Hälfte ging es ihr dann schon deutlich besser, sodass sie sich gut erholen konnte. Die Gastgeber zeigten uns in den sechs Monaten viel von diesem riesigen Land.

 

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